Besonders in den letzten Jahren wird eine Entwicklung besonders deutlich. Kinder bewegen sich heute wesentlich weniger als sie es noch vor einigen Jahren getan haben. Während für viele Teenager das Spielen auf dem Spielplatz oder die Mitgliedschaft in einem Sportverein eine willkommene Art der Freizeitgestaltung ist, nimmt der Anteil der Kinder, die ihre Freizeit mit Hilfe von Computer, Fernseher und Co. gestalten immer mehr zu. Für diese Kinder bietet der Schulsport häufig die einzige Möglichkeit sich überhaupt sportlich zu betätigen.
Der eigentliche Grundgedanke, der sich ursprünglich hinter dem Thema Schulsport verbirgt, und der auch heute nichts an seiner Aktualität eingebüßt hat, ist der der ganzheitlichen Erziehung und Bildung. Schon die Römer prägten den Satz „Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper“. Folglich gehört die Schulung des Körpers ebenso zu einem ganzheitlichen Erziehungskonzept wie die geistige Förderung durch den herkömmlichen Schulunterricht.
Von den Schülern wird der Sportunterricht jedoch häufig anders bewertet. Für sie ist es in der Regel nicht wichtig, ob sie eine ganzheitliche Erziehung erfahren. Vielmehr bietet der Schulsport für die meisten Schüler eine willkommene Abwechslung zum herkömmlichen Unterricht. Hier können Sie sich austoben, sie können sich im Spiel oder im Wettkampf mit anderen messen, ihre Teamfähigkeit erproben und fördern dabei gleichzeitig ihre Gesundheit.